Die Geschichte der Bienen

100 Millionen Jahre! Mindestens so lange gibt es schon Bienen. Sie haben also noch den ein oder anderen Dinosaurier gesehen und waren mit dem Triceratops und dem Tyrannosaurus per du. Woher man das weiß? Durch Bernsteinfunde mit eingeschlossenen gestreiften Insekten – Bienen!

Doch nicht immer haben Bienen Nektar und Pollen gesammelt. Vermutlich waren die Vorfahren unserer heutigen Bienen brutale Räuber, die sich auf die damals jüngste Erfindung der Pflanzen – die Blüte – stürzten, um dort Insekten zu jagen. Dabei haben sie wahrscheinlich ganz nebenbei bemerkt, dass Pollen und Nektar auch gut schmecken.

Die Pflanzen stellten fest, dass im dichten, flauschigen Haarkleid der Bienen die Pollen hervorragend kleben blieben. Bienen waren erstklassige Bestäuber.

Fortan spezialisierten sich die Pflanzen auf immer prachtvollere Blüten mit aromatischen Pollen und süßem Nektar. Sie taten alles, um Bienen anzulocken.

Die Bienen stellten ihre Ernährung auf Pollen und Nektar um. Sie wurden Vegetarier. Bis heute gehören sie zu den wichtigsten Bestäubern.

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