Das Foto zeigt das Veranstaltungsplakat.

Wald im Wandel – Nutzen? Schützen? Erholen?

Einladung zur fachkundigen Führung
durch den Erzhütter Wald
– dort wo unsere Bienen zuhause sind 😉

Der Wald ist Opfer des Klimawandels – und zugleich ein Symbol der Hoffnung. Gleichzeitig muss er vielen Ansprüchen gerecht werden, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Ort der Erholung und als nachhaltige Holzquelle. Die aktuelle Situation des Waldes, seine Gesundheit und zukünftigen Perspektiven werfen wichtige Fragen auf: Inwiefern kann der Wald den vielfältigen Anforderungen auch langfristig gerecht werden? Welche Handlungsoptionen stehen Fachleuten aus Forstwirtschaft und Naturschutz zur Verfügung, und welche Folgen haben diese Entwicklungen für die Besucher des Waldes?

Antworten auf diese Fragen möchte die Ortsgruppe Erzhütten-Wiesenthalerhof von Bündnis 90/DIE GRÜNEN am 15. Januar 2026 bei einer geführten Wanderung durch den Erzhütter Wald geben. Geleitet wird die Veranstaltung vom pensionierten Förster Klaus Platz, der das Waldgebiet über vier Jahrzehnte betreut hat.

Die Führung startet um 11:00 Uhr am Ende der Mühlbergstraße in Kaiserslautern-Erzhütten beim Waldkindergarten Kaiserslautern. Sie wird rund zwei Stunden dauern. Im Verlauf der Wanderung laden die GRÜNEN zu einer gemeinsamen Brotzeit ein, bei der weitere Informationen zum Thema ausgetauscht und Gespräche geführt werden können.

Mit dabei sind Paul Buntjes, Landesvorsitzender und Landtagskandidat, sowie Michael Kunte, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Stadtrat von Kaiserslautern und ebenfalls Landtagskandidat – beide von Bündnis 90/DIE GRÜNEN.

Blick mit einer Endoskopkamera in den Bienenstock

Ein Blick ins Bienenvolk im Februar – Was passiert gerade in der Dadant-Beute?

Mit dem Endoskop durch das Flugloch in die Dadant-Beute zu schauen, eröffnet faszinierende Einblicke in das Leben eines Bienenvolkes – gerade jetzt im Februar, wenn der Winter sich langsam dem Ende zuneigt.

Beim Blick durch das Flugloch sieht man viele Bienen, die dicht gedrängt in den Wabengassen sitzen. Das ist ein gutes Zeichen: Die Bienen bilden eine sogenannte Wintertraube, in der sie sich gemeinsam wärmen und ihre Energie sparen. Die Temperatur im Inneren der Traube hält die Bienen bei etwa 20 Grad Celsius, während es außen noch kalt ist. In der Mitte der Traube, wo die Brut sitzt, wird es sogar wärmer – bis zu 34 Grad Celsius –, damit die Brut optimal entwickelt werden kann.

(mehr …)
Das Foto zeigt eine Biene auf einer DNA-Helix mit Blütenblättern, wie eine Blume. Im Hintergrund ist ein Strichcode mit Zahlen zu erkennen.

Gentechnik im Schatten der Feiertage

Während viele von uns in der Vorweihnachtszeit mit Familie, Jahresabschluss und Vereinsarbeit ausgelastet sind, laufen in Brüssel entscheidende Verhandlungen zur Deregulierung der „Neuen Genomischen Techniken“ (NGT). NGT sind moderne gentechnische Verfahren (z. B. CRISPR/Cas), mit denen Pflanzen gezielt im Erbgut verändert werden – und genau hier droht nun ein Kurs, der Transparenz, Vorsorge und Schutzmechanismen massiv abschwächt, mit direkten Folgen für Landwirtschaft, Lebensmittel und Imkerei. …

Weiterlesen beim Imkerverband Rheinland-Pfalz →

Foto: ChatGPT/erf

Weihnachtsmarkt auf den Erzhütten

Die Gruppen und Vereine aus Erzhütten-Wiesenthalerhof laden euch am Sonntag, 30. November 2025, ab 14 Uhr, in den Schulhof der Grundschule Erzhütten zum „Hütterer Weihnachtsmarkt“ ein. Von Kulinarischem über Handarbeiten und Honig von den ERZHÜTTENIMKER wird Allerlei geboten.

Wir freuen uns auf euch! ❄️🎄

Veranstaltungsplakat Weihnachtsmarkt Erzhütten 2025
Bienenstand im Herbst

Was jetzt in den Bienenstöcken passiert

Der Spätherbst hat Einzug gehalten. Nebelschleier liegen morgens über den Wiesen, die Temperaturen sinken spürbar, und die Natur bereitet sich auf die Winterruhe vor. Auch in den Bienenstöcken laufen jetzt wichtige Prozesse ab, die über das Wohlergehen des Volkes im kommenden Frühjahr entscheiden. Für Imkerinnen und Imker ist dies eine Phase der Ruhe – aber auch der Aufmerksamkeit.

Die Wintertraube formt sich

Sobald die Temperaturen stabil unter 10 Grad fallen, ziehen sich die Honigbienen enger zusammen. Sie bilden die sogenannte Wintertraube, in deren Zentrum die Königin sitzt. Durch ein ständiges, leichtes Vibrieren ihrer Flugmuskeln erzeugen die Bienen Wärme und halten so das Innere der Traube auf ungefähr 20 bis 25 Grad – je nach Bedingungen auch 15 bis 20 Grad, um Energie zu sparen. Je kälter es draußen wird, desto enger rücken die Bienen zusammen.

Spannend: Im Winter fliegen Bienen kaum – dennoch kann ein Volk pro Woche mehrere hundert Gramm Futtersirup oder Honig verbrauchen, um die benötigte Energie für die Wärmeerzeugung aufzubringen.

Die letzte Kontrolle: Jetzt Ruhe bewahren

Im November/Dezember gehören die Bienenstöcke möglichst wenig geöffnet. Jede Störung kostet das Volk Wärme und Energie. Dennoch sollten einige Punkte regelmäßig überprüft werden:

  • Flugloch frei?
    Herbstlaub, Schnee, Mäusegitter und Hornissenschutz kontrollieren.
  • Gewicht der Beute ausreichend?
    Kurzes Ankippen genügt, um einzuschätzen, ob noch genügend Winterfutter vorhanden ist.
  • Wind- und Wetterschutz
    Stürmische Tage und Nächte können Beuten verschieben – eine stabile Aufstellung ist jetzt wichtig.

Für die Imker bedeutet der Winter: Jetzt ist Zeit für Planung, Reparaturarbeiten an der Ausrüstung, Wachsverarbeitung und natürlich – zur Erholung.

Ein Blick nach vorne: Die Ruhe vor dem Frühling

Während draußen Ruhe einkehrt, bereitet sich das Bienenvolk innerlich auf das kommende Jahr vor. Sobald die Tage wieder länger werden, startet die Königin mit der ersten Eiablage. Dann beginnt der langsame Aufschwung, der schließlich im März/April in voller Blüte steht.

Das Foto zeigt das Wappen von Erzhütten-Wiesenthalterhof. Den Hintergrund bildet eine Sonnenblumen, auf der zwei Bienen sitzen.

Vom Erz zum Honig

Erzhütten-Wiesenthalerhof ist die älteste Stadtrandsiedlung der kreisfreien Stadt Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Einst lebten die Menschen vom Abbau von Eisenerz, später vom sogenannten Holländerholz, das für den Schiffsbau des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte verwendet wurde. Bald schon wurden auch Bienen auf der Erzhütten gehalten. → Weiterlesen!

Ein Igel am Igelhaus vor einem Bienenstand. Die Aufnahme ist in Schwarz/Weiß bei Nacht fotografiert.

Nächtlicher Besuch am Bienenstand

In den vergangenen Nächten hat unsere Wildkamera einen besonderen Besucher festgehalten: Ein Igel schlich auf leisen Pfoten an unser Igelhaus, das am Rand unseres Bienenstandes steht. Zwischen schattigen Büschen und dem sanften Summen der Bienen hat sich der stachelige Gartenbewohner offenbar einen sicheren Rückzugsort gesucht – und gefunden.

(mehr …)
Ein Honig-Refraktometer liegt auf einer Honigwaben. Unter der Wabe sind die Holzrähmchen des Bienenstocks zu erkennen.

Honig und Wasser

Warum das Refraktometer zur Grundausstattung jeder Imkerei gehört

In der Imkerei ist die Qualität des Honigs kein Zufallsprodukt – sie beginnt bei der Sorgfalt der Ernte und endet bei der genauen Messung. Ein entscheidender Wert dabei: der Wassergehalt des Honigs. Und genau hier kommt das Refraktometer ins Spiel.

(mehr …)
Das Foto zeigt eine verdeckte Honigwabe. Die Sonne scheint und es ist blauer Himmel. Im Bild erkennt man auch Bäume.

🍯 Wann ist Honig reif?

Ein Blick hinter die Kulissen der Imkerei

Hast du dich schon einmal gefragt, wann genau der Honig im Glas eigentlich geerntet wird? Tatsächlich steckt hinter der Honigernte viel Erfahrung, Fingerspitzengefühl – und vor allem der richtige Zeitpunkt.

In diesem Artikel nehmen wir dich mit hinter die Kulissen der Imkerei und zeigen dir, wann Honig wirklich reif für die Ernte ist – und warum das so wichtig ist.

(mehr …)