Es hat schon ein paar Tage gedauert, bis die Bienen den Honigraum mit den glatten Mittelwänden angenommen haben, doch dann ging’s los und sie bauten die ersten Wabenstruktur auf.
Kategorie: Honig
Das große Krabbeln
Die Kirsche blüht! Und damit hat das große Krabbeln, Summen und Brummen begonnen. Nicht nur unsere Bienen sind fleißig auf Nektar- und Pollensuche, auch viele Hummeln naschen an den Kirschblüten.
Am Wochenende bekommt auch der letzte Bienenstock einen Honigraum aufgesetzt. Ein Absperrgitter zwischen dem Brutraum (im Bild die grüne Kiste) und dem Honigraum (im Bild die braune Kiste) sorgt dafür, dass nur Arbeiterinnen in den Honigraum krabbeln können. Die Königin passt nicht durch das Gitter, sie ist zu groß. So kann die Stockmutter ihre Eier nur in die Waben des Brutraums legen, die größte Zarge beim Imkern mit Dadant-Beuten.
Wir freuen uns auf die Saison und das süße Gold.
Warten auf die Kirschblüte
Noch einmal wird es kalt, dann blüht die Kirsche. Bestimmt. Mit teilweise schon aufgesetzten Honigräumen starten wir ins neue Bienenjahr. Unsere Bienenvölker sind alle gut durch den Winter gekommen. Die Königinnen sind bereits in der Brut. Die Arbeiterinnen tragen fleißig Pollen ein. Für noch kalte Tage haben unsere Völker ausreichend Futterreserven. Wir freuen uns auf ein hoffentlich ertragreiches Jahr.
Bienen und Wandern
Einige Imker wandern – zum Beispiel vom Rapsfeld in den Kastanienhain, um so Sortenhonig zu ernten.
Die Erzhüttenimker lassen ihre Bienen rund um Kaiserslautern Nektar und Pollen sammeln. Noch wandern wir nicht. Im Pfälzerwald und auf den Wiesen rechts und links des Lautertals finden unsere Bienen ein reichhaltiges, abwechslungsreiches Blütenangebot. So entsteht ein köstlicher Honig.
Wer das Revier unserer Bienen kennenlernen will, ist eingeladen, die Erzhütten zu erkunden. Los geht´s am Steigerhügel, dort folgt man dem mit „Schlägel und Eisen ⚒“ markierten Wanderwegen →
Wir wünschen viel Spaß beim Wandern und Entdecken.
Wie wird Honig cremig?
Damit Honig im Glas nicht fest und hart wird, sondern sich zart und cremig übers Frühstücksbrötchen streichen lässt, wird er über mehrere Tage hinweg morgens und abends gerührt, gerührt und gerührt … und gerührt und gerührt.
Honigernte
Heute haben wir Honig geerntet. Bevor die Waben in die Honigschleuder kommen, müssen sie mit einer Entdeckelungsgabel von ihren Wachsdeckelchen befreit werden, sonst spritzt der Honig beim Schleudern nicht raus. Das Entdeckelungswachs wird gesammelt. Daraus kann man Wachskerzen machen. Nach dem Schleudern wird der Honig mehrfach gesiebt, dann muss er erstmal ruhen. Später wird er cremig gerührt.
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Dampfwachsschmelzer
Wohin mit den alten Waben? Bienenwachs ist kostbar und ein reines Naturprodukt, viel zu Schade für die Tonne. Oder doch nicht? Bei uns kommen die alten Waben neuerdings in die Tonne – in den Dampfwachsschmelzer! Aus dem gewonnen Wachs lassen sich Kerzen gießen, Wachstücher machen und vieles mehr.
Einen Sonnenwachsschmelzer betreiben wir auch, aber der funktioniert nur bei Sonnenschein. Also musste ein Dampfwachsschmelzer her, doch der ist nicht unbedingt günstig in der Anschaffung. Wer also Geld sparen will und Spaß am Werken hat, muss selbst zum Akku-Schrauber greifen. Einen Dampfwachsschmelzer selbst bauen, so geht`s:
Kirschblüte
Die Honigsaison ist eröffnet. Kurz vor der Kirschblüte setzen wir „auf den Erzhütten“ die Honigräume auf.
Honigschleuder
Für zwölf Rähmchen radial oder wahlweise vier Rähmchen tangential.
Wir haben uns bewusst für die „imgut 12 W Handschleuder“ entschieden, so bleiben wir flexibel, unabhängig und brauchen keine Steckdose.
Technische Daten →